Konsumenteninfos / Labels

Lieber Besucher, als Landwirt scheint es für mich Pflicht, Sie über die Produktion verschiedener Lebensmittel zu informieren. In den Medien und auch im Marketing der Grossverteiler findet heute eine Verzerrung der Informationen statt, so dass der Konsument häufig verunsichert wird.

Rindfleisch - Labels / Unterschied Bio / ÖLN
In der untenstehenden Auflistung wird nur auf  die wichtigsten, für Sie als Konsument relevanten, Bedingungen eingegangen. GVO- Futter, Tiermehl, Klärschlamm oder elektrische Viehtreibapparate sind heute weitgehend verboten und werden daher nicht mehr speziell erwähnt. Auch die Einhaltung der Haltungsvorschriften für Tiere sind meiner Meinung nach selbstverständlich.
Ich kann auf die Richtigkeit der Aufstellung keine Garantie abgeben, zudem sind die Beschreibungen nicht mehr ganz aktuell.

 
In der Fleischssparte und auch bei anderen Lebensmitteln gibt es mittlerweile derart viele Labels, dass kaum einer weiss, was sie eigentlich bedeuten. Das einzige, was alle gemeinsam haben, ist, dass es sich immer um CH-Fleisch handelt. Wenn Sie aber meinen, dass zB. Bio auch immer gute Fleischqualität und strengste Haltungsformen bedeutet, so ist dies aber kein Garant. Denn Bio ist zwar immer Bio, sagt aber nur wenig über die tatsächliche Qualität des Tieres und die Haltungsform der Tiere aus. Wenn sie eine spezielle Qualität einkaufen möchten, kommen sie nicht darum herum sich vorgängig umfassend zu informieren.
Kaufen sie Schweizer Fleisch!
Hierzulande gelten die wohl strengsten Haltungs- und Tiertransportvorschriften der Welt!

 
   
 
Vollspaltenboden/Fressplatz Tiefstreu/Liegefläche Auslauf Mutterkuhhaltung/Weidemast

 


Warum hat es im Berggebiet so viele Biobetriebe?
Im Berggebiet kann aus klimatischen Gründen nur Grünland bewirtschaftet werden. Die mageren Bergwiesen benötigen kaum Dünger und Pflanzenschutz ist ausser bei Unkrautbehandlungen  kaum erforderlich. Das bedeutet mässigen Mehraufwand bei deutlich höheren Mehrerlösen.

Artikel aus der Online-Weltwoche 1 / 03
oekolandwirtschaft.doc (ab Word 2000, 46kb)

Artikel aus der Sonntag Zeitung vom 13. März 2005
"Global denken, lokal kaufen" (772kb, gif Datei)


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